Fastenzeit – doch was kann man eigentlich alles fasten und was steckt dahinter?

Wir fragen uns, woher die 40 Tage Verzicht überhaupt kommen, was sie heute noch bedeutet und welche Fastenformen dieses Jahr im Trend liegen.

Das bunte Karnevalstreiben ist vorbei und nach Aschermittwoch beginnt für viele Christen aber auch Nichtgläubige die Fastenzeit. Wir fragen uns, woher die 40 Tage Verzicht überhaupt kommen, was sie heute noch bedeutet und welche Fastenformen dieses Jahr im Trend liegen. 

Die sieben Wochen Fastenzeit sollen an die Zeit erinnern, die Jesu laut biblischen Erzählungen, in der Wüste verbrachte und gelten als Vorbereitung auf Ostern, das Fest der Auferstehung Jesu Christi. Von Aschermittwoch bis Karsamstag soll auf Fleisch, Alkohol, Zigaretten oder Süßigkeiten verzichtet werden, wobei die Regeln längst nicht mehr so streng bemessen sind wie früher. In der heutigen Zeit ist der religiöse Gedanke zum großen Trend geworden und so verliert die Buße und Besinnung durch die Einschränkung bei Essen und Trinken immer mehr an Bedeutung und die Fastenzeit wird heute oft neben dem Streben nach der Wunschfigur auch für eine Reinigung des Körpers, schärfere Sinne oder mehr Energie genutzt. Vorübergehend bewusst auf etwas verzichten – das halten immer mehr Deutsche für sinnvoll. Laut einer Forsa-Umfrage hat die fastende Bevölkerung in den vergangenen Jahren stark zugenommen und so gibt jeder zweite Deutsche an, schon mindestens einmal mehrere Wochen auf Etwas verzichtet zu haben. 

Haben Sie schon eine Fastenidee? Worauf könnten Sie verzichten? Da es nicht immer der Klassiker sein muss, zeigen wir Ihnen nun moderne Fasten-Interpretationen, die auch in unserer hektischen Welt umzusetzen sind. Vielleicht ist ja auch etwas für Sie dabei:

Digitales Fasten: Smartphone, Laptop und Co. sind unsere Dauerbegleiter. Aber wie wäre es beispielsweise mal mit einem smartphonefreien Mittagstisch oder einer Reduzierung des Fernsehkonsums?

Stressfasten: Die Dinge nicht so nah an sich heranlassen, öfter mal „Nein“ sagen, Entschleunigen und zur Ruhe kommen. Wie wäre es, wenn Sie versuchen, sich in den sieben Wochen Fastenzeit eine positive Grundhaltung aufzubauen?

Konsumfasten: Dabei ist es wichtig, dass Sie sich einen Bereich des Alltags suchen, den Sie schon immer angehen wollten. Egal ob es die unnötigen Wege mit dem Auto, der vermehrte Plastikmüll oder sieben Wochen Verzicht auf Online-Shopping sind. Sie nutzen die Zeit und arbeiten an Ihrer persönlichen „Baustelle“. 

Wir haben Ihnen nun einige Ideen für das Fasten mitgegeben. Wie es nun um Ihre Motivation steht, ob Sie fasten und zu welchen Bedingungen, ist allein Ihre Entscheidung. Wir wünschen Ihnen für Ihr Ziel viel Durchhaltevermögen, Spaß und eine frohe Fastenzeit!
 


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Milena Gottelt

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